• Fußball - Senioren - Saison 2011/2012


    Bericht vom 13.05.2012

    Schwaches Spiel gegen Eitorf trotzdem klar gewonnen


    Wenn der Tabellenerste auf den Tabellenletzten trifft ist schon vor dem Spiel klar wer in diesem Spiel der Favorit ist. Trotzdem sind solche Spiele als Tabellenführer schwierig zu bestreiten, denn Einstellung, Motivation und vor allem Respekt müssen gerade gegen solche Gegner aufrecht erhalten werden.
    Dementsprechend war auch das Spiel des ASV's gegen Eitorf 09 II. In den Köpfen der Spieler war das Spiel schon gewonnen und man musste sich nur einigen wie hoch man gewinnt. Dies ist natürlich die falsche Einstellung und so wurde das Spiel wesentlich schwieriger als sich das alle Beteiligten vorgestellt haben.
    Von Anfang an ließ der ASV den letzten Biss vermissen. Von Anfang an war die Laufbereitschaft nicht wirklich vorhanden. Trotzdem ging der ASV durch einen berechtigten Handelfmeter durch Jannik Honnen schon in der 8. Minute in Führung. Auch das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten. Edgar Niedens traf in der 15. Minute nach schöner Vorarbeit von Milan Kutsche.
    Danach allerdings ließ der ASV sämtliches Engagement vermissen. Nach zuletzt tollen Spielen in Serie, verzettelten sich die Spieler in Einzelaktionen. Die Umschaltbewegung ließ zudem zu wünschen übrig. Die klaren Torchancen die sich eher zufällig ergaben wurden zudem teils kläglich vergeben.
    Mit dieser Leistung konnte auch Trainer Stephan Wilkes nicht zufrieden sein. "Das war heute eher eine sehr schwache Leistung bestimmt bedingt durch mangelnde Motivation, trotzdem kann ich von meiner Mannschaft mehr erwarten. Letztendlich haben wir trotzdem drei Punkte gewonnen, nach dem 'wie' fragt später keiner mehr", sagte Wilkes nachdem Spiel.
    Auch nach der Halbzeit blieb die Leistung des ASV's dürftig. So kamen die aufopferungsvoll kämpfenden Eitorfer in der 52. Minute verdient, durch einen Foulelfmeter, zum Anschlusstreffer. In der Folgezeit drängte der klare Außenseiter sogar auf den Ausgleich.
    Erst das 3:1 durch Torjäger Timo Westphal (Vorarbeit durch Dennis Hatzenbühler) 14 Minuten vor Schluss ließ den Gegner kapitulieren. In den letzten 10 Minuten trieb der ASV das Ergebnis noch nach oben.
    In der 81. Minute erzielte der eigewechselte Atiq Saeed das 4:1, erneut nach schöner Vorarbeit von Dennis Hatzenbühler. Vier Minuten später markierte der ebenfalls eingewechselte Raphael Rohde das 5:1, diesmal nach Vorarbeit von Atiq Saeed. In der Schlussminute stach auch der dritte Joker. Christian Lamberty traf nach erneuter Vorarbeit von Dennis Hatzenbüher zum 6:1 Endstand.

    Aufstellung:
    Bittner; T. Salchow, L. Honnen, Horak, Reinartz; Hatzenbühler, J. Honnen; Westphal, Niedens (Rohde), Sediqi (Lamberty); Kutsche (Saeed)


    Bericht vom 06.05.2012

    Hoher Heimspielerfolg gegen Hennef


    In einer sehr einseitigen Partie gewann der ASV letztendlich auch in der Höhe vollkommen verdient. Schon vor dem Spiel war klar, dass beide Trainer den Spielern eine Chance geben wollten, die zuletzt nur sehr wenig oder gar nicht gespielt haben. So standen in der Startelf mit Lars Honnen und Nachwuchstalent Leon Porr zwei Spieler, die in der Rückrunde nur sehr wenige Minuten gespielt haben.
    Schon kurz nach dem Anpfiff gab es Grund zum Jubeln. Nach Vorlage von Nicki Salchow erzielte Christoph von Graevenitz im Nachsetzten das 1:0 und damit seinen ersten Rückrundentreffer.
    In der 13. Minute erhöhte Torjäger Timo Westphal auf 2:0. Knapp eine halbe Stunde war gespielt, da erzielte Christoph von Graevenitz mit seinen zweiten Treffer am heutigen Tag das 3:0 nach Vorlage von Timo Westphal. Kurze Zeit später, in der 31. Minute, schraubte Dennis Hatzenbühler mit einem fulminanten Linksschuss, das Ergebnis auf 4:0. 5 Minuten vor Ende der Halbzeit traf erneut Westphal, diesmal nach Vorlage von Christoph von Graevenitz zum 5:0. Die Halbzeitansprache viel dementsprechend relativ ruhig aus. "Eigentlich haben wir nur darauf hingewiesen, dass die Jungs die Partie konzentriert zu Ende spielen sollen und nicht überheblich bzw. respektlos agieren sollen", waren beide Trainer an diesem Nachmittag gelassen.
    In der zweiten Halbzeit, um genau zu sein in der 49. Minute, machte Nicki Salchow nach Vorlage von Timo Westphal das halbe Dutzend voll. Es dauerte bis zur 57. Minute ehe Nachwuchstalent Leon Porr per Elfmeter auf 7:0 erhöhte. Zuvor war Timo Salchow elfmeterreif gefoult worden.
    Das Endergebnis von 8:0 stellte Edgar Niedens her. Zuvor gab es eine sehenswerte Kombination über Dennis Hatzenbühler und Timo Salchow zu bestaunen.

    Aufstellung:
    Schürger; Rohde, Reinprecht, L. Honnen, T. Salchow; Hatzenbühler, Porr; Westphal (Kutsche), Niedens (Saeed), von Graevenitz (Köylüoglu); N. Salchow


    Bericht vom 29.04.2012

    Schwache Torausbeute beim 7:1 Sieg gegen Lülsdorf- Ranzel


    Nach den zwei kräftezehrenden Partien gegen Oberlar und Meindorf gönnten die Trainer einigen Spielern eine Ruhepause. Aber nach dem Spiel war klar, dass auch der vermeidlich zweite Anzug passt.
    Der ASV spielte von der ersten Minute an stark nach vorne. Gut gespielte Kombinationen reihten sich aneinander. So war es nur eine Frage der Zeit bis das erste Tor fiel. Nach einer Standartsituation köpfte Michael Kaminski des ASV, nach Vorarbeit von Jannik Honnen, mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später traf Innenverteidiger Michael Kaminski erneut per Kopf. Die Ecke zum 2:0 Torerfolg schlug Raphael Rohde in den Strafraum.
    Das 3:0 folgte in der 22. Minute durch Matin Sediqi, nach schöner Flanke von Christoph von Graevenitz. Auch dem 4:0 durch Nicki Salchow, in der 43. Minute, ging eine tolle Vorarbeit voraus. Diesmal bediente Dennis Hatzenbühler den Torschützen mustergültig.
    "Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt und die guten Auftritte der letzten Wochen bestätigt", war Trainer Patrick Buchmann zufrieden.
    Auch in der zweiten Halbzeit erspielte der ASV sich Torchance um Torchance. Alleine Christoph von Graevenitz tauchte mehrmals alleine vor dem Gästetorhüter auf, jedoch ohne zählbaren Erfolg.
    Es kam wie es kommen musste, die erste wirkliche Chance der Gastgeber wurde in der 78. Minute genutzt. "Zu diesem Zeitpunkt merkte man den Jungs an, dass einige echt müde wurden. Die letzten Spiele haben Kraft gekostet. Nach dem Gegentor hat sich die Mannschaft aber wieder zusammengerissen und die Partie clever zu Ende gespielt", war auch Trainer Stephan Wilkes nach dem Spiel zufrieden.
    In der 85. Minute erzielte der eingewechselte Fatih Köylüoglu das verdiente 5:1, nach Vorarbeit von Christoph von Graevenitz. Zwei Minuten später brachte Raphael Rohde einen Freistoß an den Elfmeterpunkt. Es passte ins Bild, dass ein Gästespieler den Ball unhaltbar zum 6:1 ins eigene Tor köpfte.
    In der Nachspielzeit stellte dann Nicki Salchow, mit seinem zweiten Tor am heutigen Nachmittag, nach Vorarbeit von Fatih Köylüoglu und Edgar Niedens, den 7:1 Endstand her.
    Insgesamt war es dennoch ein gutes Spiel des ASV's. Zu bemängeln gibt es eigentlich nur die schwache Torausbeute.

    Aufstellung:
    Bittner; Rohde, Reinprecht, Kaminski, T. Salchow; Hatzenbühler (Porr), J. Honnen (L. Honnen); von Graevenitz, Niedens, Sediqi (Köylüoglu), N. Salchow


    Bericht vom 22.04.2012

    Mit viel Leidenschaft gegen Meindorf gewonnen


    Die schmerzhafte Niederlage in der Hinrunde war bei Allen im ASV Trainerstab noch präsent. Damals spielte die Mannschaft tollen Fußball. Chance um Chance wurde erspielt und trotzdem saß man am Ende mit leeren Händen da. "Dies wollten die Spieler vergessen machen", gab Patrik Buchmann zu Protokoll.
    An das gute Spiel gegen Oberlar, dass ähnlich verloren ging wie das Hinspiel gegen Meindorf, wollte man anknüpfen. Taktisch diszipliniert agierte der ASV von der ersten Minute an. Nach einer tollen Kombination über mehrere Stationen markierte Matin Sediqi das 1:0 schon in der 6. Minute. Die Vorlage dazu lieferte der wiedererstarkte Timo Westphal. Der ASV stand kompakt und ließ Meindorf nicht eine Torchance zu.
    Nur die Chancenverwertung sollte sich als erneutes Problem darstellen. Die größte Chance vergab Fatih Köylüoglu. Den ersten Schuss konnte der gute Gästetorhüter noch parieren, der Ball sprang erneut Köylüoglu vor die Füße der das leere Tor mit der Hacke erzielen wollte, den Ball aber neben den Pfosten setzte.
    So kam es wie es kommen musste. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung ergab sich die einzige wirkliche Torchance für die Gäste. Diese wurde per Lupfer eiskalt zum Ausgleich verwertet. So ging es trotz Chancenplus mit 1:1 in die Pause. "Die Pausenansprache war eher motivierend. Die Mannschaft sollte sich selbst belohnen und dafür weiterkämpfen. Was danach geschah macht mich eigentlich nur stolz", strahlte Trainer Stephan Wilkes nach dem Spiel.
    Der ASV kam aggressiv aus der Pause. Man setzte Meindorf nun etwas früher unter Druck und spielte selber gradlinig nach vorne. In der 48. Minute schoss Torjäger Timo Westphal mit einem Traumtor in den Winkel den ASV mit 2:1 in Front. Statt sich darauf auszuruhen machte der ASV weiter Druck auf Ball und Gegner.
    Nach überlegtem Pass zum besser postierten Matin Sediqi, leitete Christoph von Graevenitz das 3:1 in der 54. Minute ein. Sediqi brauchte den Ball bei seinem zweiten Tor am heutigen Tag nur noch über die Linie zu drücken.
    Die Mannschaft strahlte nun enormes Selbstvertrauen aus und ließ den Ball gut laufen. In der 60. Minute dann der Schock. Nach wiederholtem Foulspiel sah Spielführer Jochen Reinprecht die Ampelkarte. Dies hieß das der ASV mindestens eine halbe Stunde in Unterzahl spielen musste.
    Doppeltorschütze Sediqi musste Verteidiger Michael Kaminski Platz machen, der sich nahtlos in die gute Mannschaftleistung einreihte.
    Mit Leidenschaft, enormen Willen und einer kämpferischen Topleistung verteidigte der ASV den Vorsprung grandios. Man ließ den Gästen keine Torchance mehr zu und verpasste es in Unterzahl das Ergebnis sogar nach oben zu treiben.
    "Die Mannschaft ist heute in Unterzahl zusammengerückt und hat bis zur letzten Sekunde gefightet wie die Löwen. Trotzdem müssen wir an der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor arbeiten. Daran hapert es noch ein wenig in der Rückrunde", blickte Trainer Stephan Wilkes nach dem Spiel schon wieder nach vorne.

    Aufstellung:
    Schürger; Rohde, Reinprecht, Horak, Reinartz; Honnen, Hatzenbühler; Köylüoglu, von Graevenitz (Saeed), Sediqi (Kaminski); Westphal (N. Salchow)


    Bericht vom 15.04.2012

    Erste Gegentore in der Rückrunde, Erste Niederlage in der Rückrunde


    Nach dem es in der Hinrunde gleich zweimal zu dem Duell gegen Oberlar kam, kannten sich beide Mannschaften sehr gut. Die Vorgeschichte hätte vermuten lassen, dass eine Menge böses Blut vor und in dieser Partie stecken würde, dem war allerdings nicht so. Die Zuschauer sahen zwei starke Mannschaften die tollen Fußball zeigten. Der ASV stand tief und versuchte über seine schnellen Spieler zum Erfolg zu kommen. Es schien schon nach 5 Minuten so, als müsste der ASV sein taktisches Verhalten ändern. Nach einem Fehler in der Rückwärtsbewegung und dem anschließenden Foul von Jochen Reinprecht am Stürmer von Oberlar im Strafraum, entschied der gute Schiedsrichter zurecht auf Elfmeter.
    Doch ab diesem Zeitpunkt zeigte der ASV eine tolle Leistung. Immer wieder wurden gute Chancen herausgespielt, immer wieder waren gut einstudierte Kombinationen zusehen. In der 22. Minute erzielte Fatih Köylüoglu den hochverdienten Ausgleich, nach schöner Vorarbeit von Timo Westphal. Danach hatte der ASV weitere gute Einschussmöglichkeiten, scheiterte aber alleine zwei Mal am Aluminium.
    Auch nach der Pause ging es gut weiter. In der 52. Minute erzielte der ASV sogar das 2:1 durch ein Eigentor. Zuvor hatte Phillip Reinartz einen Freistoß toll verlängert. In der Folgezeit ließ der ASV dann aber riesen Chancen liegen. Matin Sediqi köpfte am völlig leeren Tor vorbei. Timo Salchow lief allein auf den Torhüter zu und schoss ihm genau in die Arme. Durch diese Aktionen machte der ASV den Gegner wieder stark. Oberlar drückte nun auf das Unentschieden. Torwart Norman Bittner verhinderte jedoch zunächst das Unentschieden. In der 85. Minute traf Oberlar dann doch zum 2:2. Dabei sah erneut Kapitän Jochen Reinprecht nicht gut aus und ließ seinem Gegenspieler zu viel Raum.
    In der 92. Minute hatte der ASV dann die große Möglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden. Christoph von Graevenitz lief alleine auf den Gästetorhüter zu. Aber auch dieser Versuch wurde entschärft. Den direkten Gegenzug nutze der TuS Oberlar zum Siegtreffer. Erneut waren individuelle Fehler ausschlaggebend. Erst sprang Timo Salchow unter einem eher harmlosen Ball durch und danach machte erneut Reinprecht eine eher unglückliche Figur.
    Alles in allem war es ein tolles Fußballspiel mit dem etwas glücklicheren Ende für Oberlar. "Mit dem Auftritt meiner Mannschaft bin ich ziemlich zufrieden. Wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt, muss man trotzdem in der Defensive volle Konzentration walten lassen. Sonst verliert man solche Spiele", sagte Trainer Stephan Wilkes nach dem Spiel.

    Aufstellung:
    Bittner; T. Salchow, Reinprecht, Horack, Reinartz; J.Honnen, Hatzenbühler (L. Honnen); Köylüoglu, Westphal ( N. Salchow), von Graevenitz, Sediqi (Rohde)


    Bericht vom 09.04.2012

    2:0 Sieg gegen Hertha Rheidt


    In Abwesenheit von Trainer Patrik Buchmann, mischte Trainer Stephan Wilkes die Mannschaft schon vor dem Spiel deutlich durcheinander. Nicht nur taktisch sondern vor allem in der Mannschaft selbst gab es Veränderungen. Unter anderem spielten mit Michael Kaminski und André Horak zwei Mann in der Innenverteidigung, die in dieser Konstellation in diesem Jahr noch gar nicht zusammengespielt haben.
    Trotz vieler Veränderungen zu den Wochen davor, begann der ASV sehr druckvoll. Folgerichtig erzielte Raphael Rohde, durch einen direkt verwandelten Freistoß, das 1:0. In der Folge ließ der ASV dann jedoch gute Torgelegenheiten aus. Ab der 15. Minute riss dann wieder der Faden und der ASV passte sich dem Spiel des Gegners an. Mit minimalem Aufwand versuchte die Mannschaft den knappen Vorsprung zu verwalten, anstatt selber das Tempo weiter zu bestimmen.
    "Ich kann diese Arroganz und die Egoismen in der Mannschaft bald nicht mehr sehen" war Trainer Stephan Wilkes nach dem Spiel fassungslos.
    Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nicht. Chance um Chance wurden teilweise kläglich vergeben. So blieb Rheidt weiter im Spiel und strahlte bei Standartsituationen selbst Gefahr aus.
    Es dauerte bis zur 83. Minute bis der eingewechselte Fatih Köylüoglu, nach schönem Pass von Atiq Saeed das 2:0 erzielte. Danach plätscherte die Partie die letzten Minuten dahin.
    Letztendlich war es ein Sieg ohne Glanz aber eben ein Sieg.

    Aufstellung:
    Schürger; Rohde, Kaminski, Horak, T. Salchow; von Graevenitz (Köylüoglu), J. Honnen, Saeed, Niedens (Lamberty); N. Salchow, Westphal (Kutsche)


    Bericht vom 01.04.2012

    Knapper 1:0 Sieg gegen Hangelar


    Die Leistung der letzten Woche vergessen machen, darum ging es dem ASV im Auswärtsspiel gegen den VFR Hangelar. Nach einer harten Trainingswoche, in der läuferische Defizite aufgearbeitet wurden, waren beide Trainer optimistisch wieder ein besseres Spiel ihrer Mannschaft zu sehen.
    Zunächst begann der ASV auch druckvoll nach vorne zu spielen und ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen. Hangelar stand tief in der eigenen Hälfte und machte die Räume eng, so dass Chancen Mangelware blieben. Nach 10 Minuten stellte der ASV auf unverständliche Art und Weise das Fußballspielen wieder komplett ein. Durch leichte Ballverluste und lange geschlagene Bälle kam Hangelar nun zu Torchancen. Zu einfach konnte der VFR das Mittelfeld überbrücken ohne das der ASV Zugriff auf das Spielgeschehen bekam. Nach einem Eckball traf Hangelar zuerst den Pfosten und dann die Latte. Trainer Stephan Wilkes schäumte draußen vor Wut. "Unglaublich die schlechten 90 Minuten gegen Troisdorf konnten in der ersten Halbzeit nochmals getoppt werden. Diese Arroganz einiger Spieler ist wirklich erschreckend. Mit Hacke, Spitze etc. kann man keine Spiele gewinnen" war Wilkes unzufrieden. Da auch die wenigen eigenen Möglichkeiten nicht genutzt wurden ging es mit 0:0 in die Halbzeit.
    "In der Halbzeit wurde es was lauter" gab Trainer Patrik Buchmann nach dem Spiel zu, "aber wir wollten die Jungs unbedingt wachrütteln".
    Tatsächlich startete der ASV nun deutlich druckvoller und erspielte sich nun große Torchancen, ohne aber eine davon zunächst zu nutzen. Unter anderem scheiterte Timo Westphal freistehend aus kurzer Distanz. In der 57. Minute erzielte der aufgerückte Außenverteidiger Philipp Reinartz nach feiner Einzelleistung das entscheidende 1:0. Defensiv stand der ASV nun deutlich sicherer und ließ keine Chancen mehr zu. Nach insgesamt fast 98 Minuten pfiff der Schiedsrichter die Partie dann ab. Über die Leistung des Unparteiischen insgesamt behielten sowohl die Trainer des ASV's als auch des VFR's stillschweigen um nichts falsches zu sagen.
    Alles in allem war es ein verdienter aber hart erkämpfter 1:0 Sieg nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit.

    Aufstellung:
    Bittner; T. Salchow, Reinprecht, Inan, Reinartz; Saeed; Köylüoglu, Hatzenbühler, J. Honnen (von Graevenitz), Sediqi (N. Salchow); Timo Westphal (Niedens)


    Bericht vom 25.03.2012

    Dusel Sieg gegen Troisdorf 05


    Der ASV hatte sich viel vorgenommen gegen die Mannschaft aus Troisdorf. Erstens weil man gewarnt war aufgrund der Ergebnisse Troisdorfs in der Rückrunde, zweitens weil mit Sebastian Krey ein Spieler in den Reihen der 05er stand, der bis zur Winterpause noch das Trikot des ASV getragen hat.
    Bei tollen Wetterbedingungen begann der ASV das Spiel dominant und ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen. Allerdings änderte sich das Bild schon nach 5 Minuten. Das Spiel wurde von Minute zu Minute zerfahrener. Troisdorf verteidigte sehr clever und mit hohem Laufaufwand. Der ASV hingegen ließ sämtliches Spiel ohne Ball vermissen. "Was wir in der ersten Halbzeit abgeliefert haben ist wirklich absolut enttäuschend gewesen. Keine Bewegung, kein Biss und scheinbar auch keine Lust. Dass die Mannschaft so arrogant auftreten kann ist echt erschreckend." war Trainer Stephan Wilkes noch nach dem Spiel sauer auf seine Mannen. Nicht einen Torschuss aus dem Spiel heraus brachte der ASV in den ersten 45 Minuten zustande.
    Bis jetzt war der ASV im Stande nach einer schlechten Halbzeit ein ganz anderes Gesicht zu zeigen und eine tolle zweite Halbzeit zu spielen. "Auch diesmal hatten wir gehofft, dass die Halbzeitansprache die Jungs wach macht und wir mit mehr Elan in den zweiten Abschnitt starten würden", gab Trainer Patrik Buchmann nach dem Spiel zum Protokoll. Leider war der Wunsch Vater des Gedanken. Denn der ASV ließ weiterhin sämtliche Bewegung im Spiel vermissen. Mehr Engagement zeigte Trainer Stephan Wilkes der an der Seitenlinie zu verzweifeln drohte. Seinen ganzen Frust bekam ein Stuhl ab, der dadurch komplett zerstört wurde. "Ich habe mich da draußen aufgeführt wie ein' Vollhorst', um es mit den Worten Jürgen Klopp zu sagen, aber ich hatte gehofft die Mannschaft damit wachzurütteln." gab sich Wilkes nach dem Spiel einsichtig. Ab der 70. Minute begann der ASV endlich dann wenigstens kämpferisch dagegen zu halten ohne spielerisch zu überzeugen. Der Druck auf Troisdorf erhöhte sich von Minute zu Minute, doch die 05er hielten stark dagegen ohne selbst Torgefahr auszustrahlen. Es dauerte bis zur 85. Minute bis Fatih Köylüoglu im Strafraum elfmeterreif gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jannik Honnen sicher zum 1:0 Endstand. In der 90 Minute musste der eingewechselte Christoph von Graevenitz mit einer gelb-roten Karte vorzeitig den Platz verlassen. Die Nachspielzeit überstand der ASV schadlos und gewann somit glücklich mit 1:0.

    Aufstellung:
    Bittner; T. Salchow, Reinprecht, Inan, Horack; J. Honnen; Köylüoglu, Niedens (Sediqi), Hatzenbühler (Westphal), Lamberty (von Graevenitz); N. Salchow


    Bericht vom 18.03.2012

    Souveräner 4:0 Auswärtssieg in Birlinghoven


    Schon unter der Woche war klar, dass beide Trainer nicht die gleiche Mannschaft aufstellen konnten, die letzte Woche noch den Sieg gegen den Siegburger TV erkämpft hatte. Mit Raphael Rohde, Guido Schürger, Marco Cardinale und Christoph von Graevenitz standen den Trainern vier wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Hinzu kam der fest eingeplante Torhüter Sascha Fälber, der nach einem schweren Autounfall auch passen musste. Glücklicherweise meldete sich Torhüter Norman Bittner kurz vor dem Spiel nach ausgestandenem Wirbelbruch wieder zur Verfügung, so stand wenigstens ein etatmäßiger Torhüter im Aufgebot.
    Nun aber zum Spiel. Der ASV bestimmte von Beginn an das Geschehen und versuchte auf dem Aschenplatz in Birlinghoven sicher zu kombinieren, auch wenn es dem Platz geschuldet war, dass dies nicht immer funktionierte. Birlinghoven stand tief in der eigenen Hälfte und versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. So war eine Standartsituation notwendig um in Führung zu gehen. Nach einem Eckball von Fatih Köylüoglu stand Atilla Inan goldrichtig und köpfte den Ball zum 1:0 in die Maschen. Es war bereits das zweite Tor des Innenverteidigers im zweiten Spiel. Nur einige Minuten später war es erneut Inan der mit einem Kopfball am Pfosten scheiterte. Defensiv stand der ASV gut und ließ dem Gegner keine Großchance.
    In der zweiten Hälfte erhöhte der ASV noch einmal den Druck. Folgerichtig reihten sich nun die klaren Torchancen aneinander. Unter anderem traf Atiq Saeed mit einem Freistoß aus 18 Metern nur die Latte. In der 56. Minute erhöhte dann Jannik Honnen durch einen Elfmeter auf 2:0. Zuvor war Timo Westphal im Strafraum durch den Gästetorhüter zu Fall gebracht worden. Nur eine Minute später erzielte Atilla Inan nach einem tollen Pass von Atiq Saeed das 3:0. Weitere 10 Minuten später landete der Ball erneut im Tor, doch diesem wurde die Anerkennung verwehrt. Der Schiedsrichter hatte eine vermeidliche Abseitsstellung des eingewechselten Nicki Salchow, der von Christian Lamberty perfekt angespielt wurde, gesehen. Kurz danach scheiterte Salchow mit einem fulminanten Schuss an der Querlatte. Es dauerte bis zur 85. Minute ehe Jannik Honnen mit seinem zweiten Tor, nach Vorarbeit des eingewechselten Matin Sediqi, den 4:0 Endstand beisteuerte. Auch für Honnen war es der zweite Treffer an diesem Nachmittag.
    "Insgesamt war es spielerisch ein Schritt in die richtige Richtung. Defensiv standen wir deutlich sicherer, aber Offensiv könnten wir für meinen Geschmack etwas kaltschnäuziger sein" analysierte Trainer Stephan Wilkes nach dem Spiel und fügte dann hinzu: "Wir haben heute auch für unseren verletzten Torhüter Sascha Fälber gespielt. Gegen seinen Ex-Verein wollte er unbedingt spielen und war heiß wie Frittenfett". Auf diesem Wege wünschen wir Sascha alles Gute und schnelle Genesung.
    Trainer Patrick Buchmann, der als Ersatztorhüter auf der Bank Platz nahm, war nach dem Spiel erleichtert: "Ich hatte die ganze Zeit irgendwie ein schlechtes Gefühl vor dem Spiel und bin ehrlich gesagt ziemlich erleichtert über den Sieg."

    Aufstellung:
    Bittner; T. Salchow, Reinprecht, Inan, Reinartz; Saeed (Sediqi); Köylüoglu, Hatzenbühler (Niedens), J. Honnen, Lamberty; Westphal (N. Salchow)


    Bericht vom 11.03.2012

    Schwieriger Start nach langer Winterpause gegen den Siegburger TV


    Die Winterpause war lang. Jeder Spieler hatte die Chance sich auszuruhen um dann motiviert in die Vorbereitung auf die Rückrunde zu starten. In der Vorbereitung schauten die Trainer, dass neben der harten Arbeit auch Trainingseinheiten eingebaut wurden um die Laune innerhalb der Mannschaft zu steigern. So bekamen die Spieler unter anderem einen Einblick in die Sportarten Zumba und Yoga. Doch leider verlief die Vorbereitung nur sehr durchwachsen. Viele Krankheiten, Verletzungen und familiäre Angelegenheiten verhinderten einen reibungslosen Ablauf. Das spiegelte sich auch in den Ergebnissen der Vorbereitung wieder. Mal spielte die Mannschaft richtig ansehnlichen Fußball, mal trieb sie die Trainer in den Wahnsinn. So wusste eigentlich keiner so ganz genau welches Gesicht die Mannschaft am ersten Spieltag zeigen würde.
    Nach einer guten letzten Trainingswoche mit toller mannschaftlicher Geschlossenheit hatten beide Trainer eigentlich ein gutes Gefühl vor dem ersten Spiel. Schwieriger war aus dem 24 Mann Kader die ersten Elf zu nominieren. Trotz mehrfachen Warnens bezüglich der Qualität des Siegburger TV's schien die Mannschaft dieses nicht wirklich ernst zu nehmen. In den ersten 45 Minuten war Siegburg nicht nur spielbestimmend sondern hatte auch die eindeutig hochkarätigeren Chancen das ein oder andere Tor zu erzielen. Das Tor jedoch machte der ASV. Bereits in der 13. Minute markierte Neuzugang Atilla Inan, nach schöner Freistoßvorlage von Raphael Rohde, das 1:0. Es sollte bis zur 42. Minute die einzige wirkliche Torchance des ASV gewesen sein. "Die Mannschaft war aus irgendwelchen Gründen total nervös. Abspielfehler, schwaches Zweikampfverhalten und Überheblichkeit waren während der ersten 45 Minuten prägend" analysierte Trainer Stephan Wilkes nach dem Spiel zynisch.
    Schon zur Halbzeit gab es den ersten Wechsel. Fatih Köylüoglu ersetzte Matin Sediqi. Es dauerte bis zur 55. Minute bis Köylüoglu nach einem tollen Antritt und einem überragenden Pass von Dennis Hatzenbühler auf 2:0 erhöhte. Ab diesem Zeitpunkt zeigte der ASV ein komplett anderes Gesicht. "Auf einmal wollte jeder noch mal zeigen was in ihm steckt. So eine Reaktion wollten wir sehen." War Patrik Buchmann nach dem Spiel zufrieden. Das 3:0 erzielte Dennis Hatzenbühler selbst. Der Assist dafür geht auf das Konto von Guido Schürger, der den startenden Hatzenbühler perfekt mit einem langen Ball bediente. Das 4:0 steuerte dann Stürmer Nicki Salchow bei, der die genau getimte Flanke von Köylüoglu mit dem Kopf verwertete. Auch das 5:0 ging auf das Konto von Salchow der abermals eine Flanke, diesmal vom eingewechselten Timo Westphal, per Kopf über die Linie drückte. "Insgesamt haben alle drei Einwechselspieler neuen Schwung reingebracht und deutlich auf sich aufmerksam gemacht" war Wilkes mit seinen Einwechselspielern rundum zufrieden. Das Endergebnis von 5:0 allerdings spiegelt nicht den Verlauf der Partie wieder.

    Aufstellung:
    Schürger; Rohde, Reinprecht, Inan, T. Salchow; Saeed; Sediqi (Köylüoglu), Honnen (Westphal), Hatzenbühler, von Graevenitz (Lamberty); N. Salchow

    Zusatzinformation:
    Zu erwähnen ist auch das tolle Engagement der Sponsorin Caroline Montexier. Sie stattete die Mannschaft mit neuen Trainingstaschen und T-Shirts aus. Dies ist nicht selbstverständlich und ihr deshalb um so höher anzurechnen.


    Bericht vom 11.12.2011

    2:1 Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause


    Stark ersatzgeschwächt ging der ASV Sankt Augustin in sein letztes Vorrundenspiel. Neben den langzeitverletzten Michael Kaminski und Timo Salchow, meldeten sich gleich mehrere Spieler unter der Woche verletzungsbedingt oder krankheitsbedingt ab. Hinzu kam die Sperre von André Horak der aufgrund einer Roten Karte nicht zur Verfügung stand.
    Die Trainer waren zum Umstellen des Teams gezwungen. Vor allem die Neustrukturierung der Viererkette ließ die Köpfe des Trainergespanns rauchen. Sie entschieden sich Marco Leber aus der 'Zweiten Mannschaft' und Lars Honnen in der Innenverteidigung spielen zu lassen. "In nur einer Trainingseinheit mussten sich die beiden einspielen und dafür haben beide Innenverteidiger ein starkes Spiel abgeliefert", war Stephan Wilkes nach dem Spiel zufrieden.
    In der 6. Minute wurde der ASV Sankt Augustin allerdings kalt erwischt. Durch eine Bogenlampe, bei der Torhüter Guido Schürger unglücklich aussah, ging Neunkirchen-Seelscheid mit 1:0 in Führung. Danach hatte der ASV viel Ballbesitz, allerdings blieben Chancen Mangelware. So blieb es bei dem 0:1 Pausenstand. "Wir haben in der Pause taktisch auf ein 4:3:1:2 umgestellt um den Druck auf Neunkirchen zu erhöhen. Später veränderten wir dann nochmal das System auf ein 4:4:2 mit Raute im Mittelfeld. Die Mannschaft hat das alles sehr gut umgesetzt" erklärte Patrik Buchmann nach dem Spiel.
    In der 55. Minute glich Philipp Reinartz mit einem trockenen Rechtsschuss in die Torwartecke aus. Die Trainer entschieden sich, die Mannschaft danach noch offensiver aufzustellen und brachten mit Fatih Köylüoglu einen weiteren offensiven Spieler in die Partie. Dieser hatte in der 73. Minute die große Chance zum 2:1. traf aber nur die Unterkante der Latte.
    In der 81. Minute erlöste Dennis Hatzenbühler den ASV und markierte das 2:1. In den letzten Minuten ließ der ASV keine Chance der Gäste mehr zu und gewann letztlich die Partie verdient.
    Somit geht die Mannschaft mit einem positiven Ergebnis und Gefühl in die Winterpause. "Die Mannschaft hat insgesamt eine starke Hinrunde gespielt und hat sich dadurch die Winterpause redlich verdient", waren beide Trainer nach dem Spiel zufrieden.

    Aufstellung:
    Schürger; Rohde, Leber, L. Honnen, Reinartz; Cardinale (Köylüoglu); von Graevenitz (Lamberty), Hatzenbühler, J. Honnen, Niedens (Wilkes); N. Salchow


    Bericht vom 04.12.2011

    Auswärtsniederlage gegen TuS Altenrath


    In einem hitzigen Spiel und von beiden Mannschaften sehr intensiv, aber über weite Strecken der Partie sehr fair geführten Spiel, verlor der ASV Sankt Augustin mit 0:3. Es waren jedoch andere Hintergründe, die beiden Trainern nach dem Spiel die Sprache verschlagen haben.
    Der Reihe nach:
    In der 25 min. wurde der Altenrather rechts Verteidiger vermeidlich gefoult, der Schiedsrichter entschied sich Vorteil laufen zu lassen. Den Schuss von der Strafraumkannte konnte Jochen Reinprecht gerade noch blocken um dann seinerseits direkt Tempo aufzunehmen. An der Mittellinie legte er den Ball an eben jenem Spieler Altenraths vorbei der kurz vorher gefoult wurde. Dieser entschied sich nur auf den Mann zugehen und eine Verletzung des Augustinerspielers in Kauf zu nehmen (siehe unten). Selbst Betreuer und Trainer Alteraths rechneten mit der fälligen roten Karte. Zum Verblüffen aller Beteiligten gab der Unparteiische Freistoß für Altenrath.
    Keine 5 Minuten Später musste ein Verteidiger Altenraths seine Schuhe wechseln. Für dieses Szenario unterbrach der Schiedsrichter die Partie ohne dabei die Zeit zu stoppen, anstatt den Spieler regelkonform außerhalb des Platzes die Schuhe tauschen zu lassen.
    In der 39. Minute verletzte sich Timo Salchow nach einem fairen Pressball so schwer, dass er mit Verdacht auf Innenbandriss im Knie ins Krankenhaus geliefert werden musste. An dieser Stelle sei nochmals betont, dass sich Altenrath komplett fair verhielt und die Augustiner in der Versorgung dieses Spielers sogar fachmännisch unterstützten. Die Partie wurde dadurch für einige Minuten erneut unterbrochen. Die Trainer musste also verletzungsbedingt wechseln, was zu einer Umstellung des kompletten Abwehrverbandes führte. Noch nicht richtig sortiert gelang Altenrath in der 43. Minute der Treffer zum 1:0.
    Nach Handgestoppten 44 Minuten und 49 Sekunden, pfiff der Schiedsrichter zur Pause. Es hätten aber aufgrund des Schuhwechsels und der verletzungsbedingten Unterbrechung mindestens 5 Minuten Nachspielzeit geben müssen. Auf die Nachfrage von Trainer Patrik Buchmann entgegnete der Schiedsrichter, dass dies Tatsachenentscheidungen währen.
    In der Pause wurde die Mannschaft neu eingestellt. Es dauerte aber nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff bis die nächste Hiobsbotschaft über den ASV herein brach. Timo Westphal lief allen auf und davon und wurde kurz vor dem Strafraum durch einen leichten Rempler aus dem Tritt gebracht. Um nicht zu fallen und um den Torwart der Heimmannschaft nicht zu treffen, ruderte er mit beiden Armen wobei ihm dabei der Ball gegen die Schulter sprang. Unfassbar aber war, dafür gab es die Gelb-Rote Karte gegen unseren Torjäger Timo Westphal. Selbst die Gegenspieler machten den Schiedsrichter darauf Aufmerksam, dass diese Entscheidung falsch sei. Der Unparteiische blieb aber stur.
    In der 52. Minute tat dann André Horak seiner Mannschaft einen Bärendienst. Aus Frust brannten ihm die Sicherungen durch und er trat einem Gegenspieler in einem Zweikampf von hinten in die Beine. Dieser Aktion folgte vollkommen zurecht die Rote Karte. "Dieses Verhalten ist mit nichts zu entschuldigen und wird Konsequenzen haben", war Stephan Wilkes nach dem Spiel noch aufgebracht. Für dieses Verhalten entschuldigten sich sowohl Trainer Stephan Wilkes als auch der Spieler André Horak bei den Schiedsrichtern und bei der Mannschaft Altenraths direkt nach dem Spiel. Zu Neunt kämpfte die Augustiner Mannschaft nun aufopferungsvoll. Nicht nur das, sie machte auch zu neunt den wesentlich fitteren Eindruck und konnte somit die Unterzahl von 2 Mann wettmachen.
    In der 65. Minute verletzte sich auch Matin Sediqi so schwer, dass auch dieser ausgewechselt werden musste.
    Durch einen Sonntagsschuss genau in den Winkel ging Altenrath in der 76. Minute in Führung. Selbst von diesem Nackenschlag ließen sich die übriggebliebenen Spieler nicht beeindrucken und kämpften um den Anschluss. Die Chance für den Anschluss ergab sich dann Christoph von Graevenitz der im Strafraum gefoult wurde trotzdem fairer Weise versuchte weiterzuspielen, auch da blieb zum Unverständnis aller die Pfeife stumm. In der 80 Minute erzielte der TuS Altenrath dann das 3:0, trotzdem kämpfte der ASV auch danach weiter und hielt das Ergebnis bis zum Schluss. Kurz vor Schluss wurde dann der gelbverwarnte Spieler Altenraths mit der Nummer 9 ausgewechselt. Er ging jubelnd und 'radschlagend' vom Platz. Eine Unsportlichkeit, die die sympathische Mannschaft aus Altenrath nicht nötig gehabt hätte. Es muss nicht erwähnt werden, dass auch dieses Vergehen nicht bestraft wurde. Der Spieler entschuldigte sich übrigens in aller Form beim Verein und bei der Mannschaft des ASV Sankt Augustin.
    Nochmals sei es erwähnt, dass das Verhalten seitens der Altenrather nach dem Spiel vorbildlich war. Spieler beider Mannschaften tranken nach dem Spiel noch das ein oder andere Bier und diskutierten die Szenen des Spiels und alle waren sich mit ihrer Meinung einig.

    Am nächsten Morgen gab es dann die nächste schlechte Nachricht für Trainer Stephan Wilkes. Auch Jochen Reinprecht meldete sich mit einer schweren Knieverletzung für das letzte Spiel der Hinrunde ab. Er hatte trotz großer Schmerzen durchgehalten und volle 90 Minuten durchgespielt. Damit fallen im letzten Spiel mit André Horak (rote Karte), Jochen Reinprecht (Knieverletzung), Timo Salchow (Knieverletzung), Michael Kaminsk i (Knie-OP) gleich 4 Akteure der Viererkette aus.

    Aufstellung:
    Schürger; Rohde, Reinprecht, Horak, T.Salchow (Krey); Cardinale (N. Salchow), J. Honnen; Köylüoglu, Hatzenbühler, Sediqi (v. Graevenitz); Westphal

    Nachtrag zum Spiel gegen Oberlar:
    Am Samstag stand die Verhandlung gegen den Spieler Igor Kalem an. Dieser entschuldigte sich direkt bei beiden Trainern und dem Verein. Auch der Vorstand Oberlars entschuldigte sich in aller Form. Der ASV nahm die Entschuldigung gerne an. Sowohl der Spieler aus auch der Vorstand verhielten sich während der Verhandlung vorbildlich. Man verabschiedete sich mit freundlichen Shake-Hands. Wir wünschen dem Spieler und dem Verein viel Erfolg und glauben, dass dieser Vorfall sich nicht wiederholen wird.


    Bericht vom 27.11.2011

    Hoher Sieg gegen Kaldauen II trotz 50 Minuten Fußball zum abgewöhnen


    Der ASV gewinnt gegen Kaldauen II mit 7:0. Was der ASV allerdings in Halbzeit Eins zeigte war Fußball zum abgewöhnen. Nach dem tollen Spiel gegen Oberlar ließ der ASV, im glauben das Spiel einfach so gewinnen zu können, sämtliches Engagement vermissen.
    Der ASV begann die Partie mit vielen personellen Veränderungen. Beide Trainer entschieden sich viele angeschlagene Spieler zu schonen und anderen, die eher wenig zum Einsatz kamen, eine Chance zu geben. "Wir haben erwartet, dass gerade die Spieler sich empfehlen wollen, die bislang eher wenige Minuten gespielt haben und von der ersten Minute an dementsprechend Gas geben, stattdessen spielte die Mannschaft mit angezogener Handbremse. Wie soll man dann als Trainer ruhig bleiben?" resümierte Trainer Stephan Wilkes die erste Halbzeit.
    Erst in der 53. Minute machte Christian Lamberty per Kopf, nach einer Ecke von Jannik Honnen, das 1:0. In der 65. Minute machte der gerade eingewechselte Christoph von Graevenitz nach toller Vorarbeit von Timo Westphal das 2:0. Zwei Minuten später erhöhte der ebenfalls eingewechselte Fatih Köylüoglu das 3:0. Das 4:0 erzielte Torjäger Timo Westphal in der 69. Minute. 10 Minuten vor Schluss schraubte erneut Christoph von Graevenitz das Ergebnis auf 5:0. In der 82. Minute traf Edgar Niedens, nach toller Vorarbeit des eingewechselten Heday Ghafoorie, zum 6:0. Drei Minuten später markierte abermals Edgar Niedens den 7:0 Endstand nach Vorlage von Fatih Köylüoglu.
    "Wir werden nun nochmal die Kräfte bündeln und uns vernünftig auf die letzten beiden Partien vorbereiten", blickte Patrik Buchmann direkt nach dem Spiel schon wieder nach vorne.

    Aufstellung:
    Bittner; Rohde, L. Honnen, Horak, T. Salchow; Sediqi, Niedens, J. Honnen, Lamberty (Köylüoglu); Westphal (Ghafoorie), N. Salchow (von Graevenitz)


    Bericht vom 17.11.2011

    4:1 Erfolg im Wiederholungsspiel gegen TUS Oberlar

    "Revanche geglückt und den Einspruch Oberlars bestraft" brachte es ein sehr zufriedener Trainer Stephan Wilkes auf den Punkt, der seine Fortbildung extra für dieses Spiel unterbrochen hat. Aber der Reihe nach...
    Nach dem erfolgreichen Einspruch seitens der Oberlarer gegen die Spielwertung des ersten Spiels, die im Vorstand des ASV Sankt Augustins auf absolutes Unverständnis gestoßen ist, stand dieses Spiel unter besonderen Vorzeichen. Oberlar wollte gewinnen um wieder näher an die Aufstiegsplätze zu kommen und der ASV wollte sich weiter in der Spitzengruppe festsetzen. Mehr aber wollten die Trainer noch, dass die Respektlosigkeit seitens der Oberlarer bestraft wird.
    Im ersten Spiel feierte die Mannschaft der Oberlarer das Führungstor ausgiebig allerdings in der eigenen Hälfte. Trotz zweimaliger Ermahnung des Schiedsrichters brachten sich die Spieler nicht wieder in Position, dadurch kam der ASV zum damaligen 2:2. Anstatt die Schuld in den eigenen Reihen zu suchen wurde gegen die Spielwertung Protest eingelegt und zum Unverständnis des Vereins auch noch Recht gegeben. "Wie es zu so etwas kommen konnte wird jetzt genau Überprüft und ein entsprechendes Schreiben an den Verband gefertigt" ist Abteilungsleiter Lars Brust noch heute aufgebracht. Unter diesen Umständen wurde die Mannschaft sehr intensiv auf dieses Spiel vorbereitet. Die Trainer arbeiteten letzte Woche akribisch am taktischen Feinschliff. Die Mannschaft setzte alles sehr gut um und war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft auch wenn man sich weit zurückgezogen hat, um über schnelle Konter zum Erfolg kommen wollte. In der 42. Minuten hatte Timo Westphal die große Chance zur Führung. Er lief alleine auf den Gästetorhüter zu, dieser konnte den Schuss mit einem Fußreflex gerade noch abwehren. Praktisch im Gegenzug erzielte der TUS aus Oberlar mit dem ersten Torschuss die schmeichelhafte Führung. Eine zu kurz geratene Kopfballabwehr landetet genau vor den Füssen des Gegner und dieser zimmerte den Ball unhaltbar in den Winkel. Mit diesem Rückstand gingen beide Mannschaften in die Pause.
    In der Pause wurde die taktische Marschrute etwas geändert. Mit diesem Schachzug hatte Oberlar nach dem Seitenwechsel nun noch mehr Probleme und somit erspielte sich der ASV gute Torchancen heraus.
    Es dauerte aber bis zur 70. Minuten bis Dennis Hatzenbühler endlich für den hochverdienten Ausgleich sorgte. Eine Flanke von Christoph von Graevenitz verwandelte er volley ins lange Eck. Dieses Tor war die Initialzündung für die letzten 20 Spielminuten. Der ASV spielte nun wie im Rausch. Keine fünf Minuten später war es Innenverteidiger Jochen Reinprecht der eine perfekt geschlagene Freistoßflanke von Fatih Köylüoglu zur Führung verwertete. In der 85. Minuten erzielte Fatih Köylüoglu selbst nach toller Vorarbeit des eingewechselten Niclas Salchow das 3:1, ehe der ebenfalls eingewechselte Matin Sediqi wiederum nach toller Vorarbeit von Niclas Salchow in der 90. Minuten den Schlusspunkt setzte.
    Der ASV stand defensiv sehr gut und hat lediglich zwei Torchancen zugelassen. Auf der anderen Seite wurden vorne einige sehr gute Möglichkeiten nicht genutzt. So ging der Sieg auch in der Höhe absolut in Ordnung.
    Negativer Höhepunkt in dem Spiel war die rote Karte eines Gästespielers (Beleidigung) mit einer anschließenden Attacke auf unseren Trainer Stephan Wilkes. Mit beiden Händen wurde dieser im Gesicht getroffen und ging dadurch zu Boden. Nur mit Mühe konnte eine größere Auseinandersetzung verhindert werden. "Dies ist mit nichts zu Entschuldigen" befand auch der Gästetrainer die Aktion seines Schützlings, zumal Stephan Wilkes (von Beruf her Physiotherapeut) bei einer längeren Verletzungsunterbrechung den gegnerischen Torwart behandelt hatte und somit seine Einstellung zur Fairness gezeigt hat. "Sowas habe ich noch nie erlebt und ich hoffe sowas wird angemessen bestraft. Das hat mit Fußball rein gar nichts zu tun" war Torwarttrainer Ingo Scharrenbacher sichtlich geschockt. Trainer Stephan Wilkes ließ es nachdem Spiel offen, ob er diesen Vorfall der Polizei meldet. Es könnte also noch ein Nachspiel geben, diesmal aber nicht auf dem Platz.
    "Wir sind richtig stolz auf die Jungs. Sie haben Herz und die richtige Einstellung gezeigt, taktisch diszipliniert gespielt und haben sich von den Ereignissen am Rande nicht schocken lassen. Die Mannschaft hat sich jetzt vier freie Tage verdient, ehe wir mit viel Freude in die restlichen drei Meisterschaftsspiele gehen. Ein großer Dank an die Spieler, die nur auf der Bank gesessen und trotzdem die Mannschaft unterstützt haben, denn jeder wollte in diesem wichtigen Spiel spielen, ......aber vielleicht legen wir ja auch nochmal Protest ein, dann können die Anderen auch nochmal spielen" waren die letzten Worte des Trainerteams an diesem Abend.

    Aufstellung:
    Bittner, Rohde, Reinprecht, Horack, Reinartz, Cardinale, Köylüoglu, Hatzenbühler (T. Salchow) , Westsphal (N. Salchow), J. Honnen, von Graevenitz (Sediqi)


    Bericht vom 13.11.2011

    Der ASV gewinnt 8:0 gegen SV 09 Eitorf II

    In einer sehr einseitigen Partie gewann der ASV deutlich gegen den Tabellenletzten.
    Allerdings spielte der ASV phasenweise viel zu kompliziert und hatte dadurch Schwierigkeiten noch mehr Chancen herauszuspielen. Eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft aus Eitorf hatte allerdings selber keine Chance für Ergebniskosmetik zu sorgen. In der 18. Minute brachte Nicki Salchow durch einen wuchtigen Kopfball den ASV in Führung. Das 2:0 erzielte Torjäger Timo Westphal in der 23. Minute. Kurz vor der Pause markierte Jannik Honnen das 3:0. Nach der Pause erhöhte Fatih Köylüoglu zum 4:0. Es dauerte bis zur 72. Minute ehe Jannik Honnen das Ergebnis auf 5:0 schraubte. Das 6:0 erzielte der eingewechselte Christian Lamberty in der 78. Minute. In der 82. Minute traf dann Timo Westphal erneut zum 7:0. In der Schlussminute machte dann auch Christian Lamberty seinen Doppelpack perfekt, zum entscheidenden 8:0.

    Aufstellung: Bittner; Rohde (Reinartz), Reinprecht, Horack, T. Salchow; Köylüoglu, J. Honnen (Lamberty), L. Honnen, Niedens; N. Salchow (v. Graevenitz), Westphal


    Bericht vom 06.11.2011

    5:0 Sieg gegen FC Hennef III trotz großer Personalprobleme

    Schon vor dem Spiel hatten beiden Trainern die Köpfe geraucht, denn aus dem 22 Mann Kader meldeten sich noch genau 13 Spieler fit. Mit dabei waren schon die Spieler Raphael Rohde der unter der Woche das Training abbrechen musste sowie Philipp Reinartz der zuletzt an einer hartnäckigen Zerrung laboriert hat und die Woche auch nicht voll mit trainieren konnte.
    So standen erstens in der Startaufstellung 2 Spieler mit Christian Lamberty und Lars Honnen die vorher zusammen gezählt erst 10 Minuten Spielzeit bekommen haben. Zudem spielte Lars Honnen, gelernter Innenverteidiger, im Mittelfeld und Trainer Stephan Wilkes musste sich auch auf die Spielerbank setzen.
    Unter der Woche wurde der Mannschaft auch zugetragen, dass das Spiel gegen Oberlar wiederholt werden muss. Generell begrüßt der ASV diese Entscheidung, allerdings wird sich die Personalsituation bis dahin nicht deutlich verbessern und somit geht der ASV in dieses Spiel am 17.11. als klarer Außenseiter.
    Zum Spiel: Der ASV tat sich gegen den sehr tief stehenden Gegner von Anfang an sehr schwer. Die erste gute Torchance in der 13. Minute verwandelte Timo Westphal mit einem strammen Schuss zum 1:0. Dieses Tor sollte dem ASV eigentlich Sicherheit geben, doch nun kam Hennef zu Chancen. Dies war nicht nur der komplett neu formierten Viererkette anzukreiden, sondern das gesamte Team arbeitete nicht in der gewohnten Sicherheit im Passspiel. In der 36. Minute markierte Edgar Niedens mit sehenswertem Distanzschuss das 2:0. Danach hatte abermals Hennef große Chancen zum Anschlusstreffer, scheiterte aber am Aluminium oder am eigenen Unvermögen. Insgesamt traf Hennef allein 3 Mal Latte oder Pfosten.
    Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die Trainer versuchten mit einer Umstellung im System und der Einwechslung von Philipp Reinartz und Raphael Rohde etwas mehr Struktur ins Spiel zu bekommen. Es dauerte bis zur 66. Minute bis Jannik Honnen per Kopfballabstauber das erlösende 3:0 machte. In der 74. Minute wechselte Trainer Patrik Buchmann Trainer Stephan Wilkes ein. "Ich habe ihm gesagt mach noch eine Hütte dann ist das Spiel gelaufen. Wenn alle Spieler das so schnell umsetzen würden," sagte Patrik Buchmann mit einem schmunzeln nach dem Spiel.
    Es dauerte genau zwei Minuten nach seiner Einwechslung ehe Stephan Wilkes mit seinem ersten Torschuss das 4:0 machte. In der 79. Minute erhöhte Torjäger Timo Westphal auf 5:0.
    "Letztendlich machen wir im Spiel unglaubliche Fehler, gerade im Spiel nach vorne. Wichtig ist allerdings, dass wir die Qualität im Kader haben auch solche Spiele für uns zu entscheiden." war Stephan Wilkes nach dem Spiel etwas unzufrieden. Das klingt nach einer weiteren interessanten Trainingswoche.

    Aufstellung: Bittner; T. Salchow, Reinprecht, Horack (Rohde), Lamberty (Reinartz); L. Honnen; Sediqi (Wilkes), Hatzenbühler, J. Honnen, Niedens; Westphal


    Bericht vom 30.10.2011

    9 Tore beim 5:4 Sieg über Lülsdorf-Ranzel

    Ein Spiel, das wahrscheinlich bei jedem neutralen Zuschauer bleibenden Eindruck hinterließ. Auf der anderen Seite den jeweiligen Trainern graue Haare wachsen ließ. Aber der Reihe nach:
    Der ASV versuchte nach der Niederlage gegen Meindorf direkt das Heft in die Hand zu nehmen und konstruktiv nach vorne zuspielen. Man merkte der Mannschaft allerdings an, dass die Sicherheit aus den ersten 5 Spielen der Saison nicht mehr da war. Es reihten sich einfache Fehler an einfache Fehler im Spielaufbau und trotzdem spielte sich der ASV Chancen heraus, das allerdings lag eher an defensiven Schwächen der Gäste. Diese wurden jedoch wie schon im letzten Spiel einfach nicht genutzt. Der erste Schuss der Gäste auf das Tor von Guido Schürger war gleichzeitig auch der erste Treffer im Spiel. Durch einen vermeidbaren Freistoß aus gut 20 Metern in die Torwartecke ging Lülsdorf-Ranzel überraschend in der 11. Minute in Führung.
    Die Antwort des ASV folgte in der 18. Minute. Eine zu kurze Abwehr des Gästetorhüters nutzte Dennis Hatzenbühler per direkt Schuss zum 1:1 Ausgleich. Drei Minuten später machte dann Christoph von Graevenitz nach sehenswerter Vorarbeit von Timo Westphal das 2:1. Danach drückte der ASV auf das dritte Tor, scheiterte aber wieder des Öfteren am eigenen Unvermögen. Die größte Möglichkeit hatte dabei Timo Westphal der nur die Latte traf.
    So kam es wie es kommen musste. In der 37. Minute bekam Lülsdorf-Ranzel den nächsten Freistoß zugesprochen, diesmal aus ca. 30 Metern. Erneut traf der Schütze ins Torwarteck. Wieder machte dabei Torwart Guido Schürger keine gute Figur. So ging es mit 2:2 in die Pause obwohl der ASV ein deutliches Chancenübergewicht hatte.
    Die zweite Halbzeit begann wie die Erste. Der ASV versuchte das dritte Tor zu machen und erspielte sich Chancen, ohne zählbaren Erfolg. Erst in der 67. Minute ging der ASV durch einen Foulelfmeter durch Jannik Honnen in Führung. Zuvor war Christoph von Graevenitz elfmeterreif gefoult worden. Was dann geschah ließ Trainer Stephan Wilkes an der Außenlinie explodieren, denn direkt im Gegenzug machte der Gast das 3:3. Dabei hat der ASV kürzlich erst gegen Oberlar ein ähnliches Tor selber gemacht. Statt ordentlich zu verteidigen schenkte der ASV dem Gast das Unentschieden. Aber es kam noch schlimmer. In der 77. Minute ging Lülsdorf-Ranzel sogar in Führung. Wieder sah die gesamte Abwehrarbeit der Mannschaft sehr schlecht aus. "Am liebsten hätte ich allen Spielern zu diesem Zeitpunkt mal vor den Kopf gehauen," war Trainer Stephan Wilkes noch nach Spielschluss aufgebracht.
    In der 80. Minute traf Timo Salchow den Pfosten den Abpraller verwertete abermals Dennis Hatzenbühler. Zum überraschen aller gab der Schiedsrichter den Treffer nicht auf Grund einer vermeindlichen Abseitsentscheidung. Es sollte in der Schlussphase nicht die einzige seltsame Entscheidung des Unparteiischen gewesen sein.
    Nun gingen die Trainer des ASV volles Risiko und stellten Abwehrchef Jochen Reinprecht mit in den Sturm und bauten um auf eine Dreierkette. In der 83. Minute war es dann mal wieder einmal Zeit für einen Freistoß. Den prima getretenen Freistoß von Jannik Honnen lenkte der Gästetorwart noch gerade so an den Pfosten, beim Abstauber von Matin Sediqi war aber auch er chancenlos und es stand 4:4.
    In den letzten Minuten des Spiels versuchte der ASV nochmal alles um noch die Chance auf den Siegtreffer zu erhalten. Gerade in dieser Zeit waren die finalen Abspiele aber zu ungenau. Es lief schon die Nachspielzeit, um genau zusagen die 92. Minute als der Schiedsrichter zum zweiten Mal Elfmeter für den ASV pfiff. Das Foul an Timo Westphal allerdings war sehr umstritten. Dies ließ die Emotionen noch einmal hochkochen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Jannik Honnen wieder sicher. Es passte zum Tag das dieser Elfmeter nochmal wiederholt werden musste, da Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen sind. Aber auch die Wiederholung verwandelte Jannik Honnen zum sehr glücklichen, aber letztlich verdienten Sieg.
    "So ein Spiel lässt mich um Jahre altern. So viele Emotionen habe ich in 90 Minuten noch nicht erlebt." war Stephan Wilkes nach dem Spiel beeindruckt. Patrik Buchmann analysierte sachlich: "Das Glück was uns gegen Meindorf fehlte haben wir heute gehabt. Solche Siege können die Mannschaft emotional zusammen schweißen."

    Aufstellung: Schürger; Rohde, Horack, Reinprecht, T. Salchow (L. Honnen); Cardinale (Sediqi); von Graevenitz, Hatzenbühler, J. Honnen, Niedens (Köylüoglu); Westphal


    Bericht vom 23.10.2011

    Erste Niederlage gegen Meindorf

    Wie Meindorf das Spiel gewinnen konnte wusste am Ende keiner. Zu deutlich war die Überlegenheit des ASV´s. Großchance nach Großchance vergab der ASV. Allein in den ersten 20 Minuten hätte der ASV mit drei, vier Toren führen müssen, vergab teilweise aber kläglich allein vor dem Gästetorhüter.
    "Die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Nach dem Spiel gegen Oberlar habe ich eine deutliche Leistungssteigerung gesehen. Letztendlich haben wir ein tolles Spiel gezeigt und Meindorf dominiert. Ich glaube wir hätten noch Stunden spielen können ohne ein Tor zu erzielen. Wie so oft wenn man kein Tor erzielt, macht der Gegner dann eins und so verliert man unglücklich. Trotzdem kann man auf dieser Leistung aufbauen" sagte Trainer Stephan Wilkes nach dem Spiel.
    Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Augustin hatte mehr vom Spiel und ab der 61 Minute sogar auch einen Mann mehr. Nach einer Gelb-Roten Karte spielte Meindorf nur noch zu zehnt. Trotzdem schaffte es der ASV nicht den Ball über die Linie zubringen. In der 68. Minute war der Ball über der Linie, das sahen alle so, nur der Schiedsrichter nicht. So kam es wie es kommen musste, nach einem Freistoß, den Torwart Guido Schürger bei tief stehender Sonne nicht sah und den Ball nur abklatschen konnte, erzielte Meindorf das absolut überraschende 1:0 in der 74. Minute.
    Selbst danach hatte der ASV noch die Ausgleichschance, "doch heute sollte es einfach nicht sein" sagte Patrik Buchmann.
    Viel schlimmer als die Niederlage ist die wahrscheinlich schwere Verletzung von Michael Kaminski, der sich zu allem Überfluss das Knie verdrehte und ins Krankenhaus gebracht wurde.

    Aufstellung: Schürger; Rohde, Reinprecht, Kaminski, T. Salchow (Niedens); Cardinale (Westphal); Köylüoglu, Saeed (Hatzenbühler); J. Honnen, Sediqi; von Graevenitz


    Bericht vom 16.10.2011

    Glückliches Unentschieden gegen Oberlar

    Enttäuschung stand beiden Trainern nach dem Spiel ins Gesicht geschrieben. Das lag nicht am sehr glücklichen Punktgewinn gegen einen starken Gegner, sondern eher an der Einstellung der eigenen Mannschaft. "Wir haben vor dem Spiel den Gegner genau analysiert und der Mannschaft mehr als einmal alles Wissenswerte mit auf den Weg gegeben, aber nichts von dem was wir gesagt haben, wurde umgesetzt! Das war das Resultat der gesamten Trainingswoche" sagte Stephan Wilkes nach dem Spiel unzufrieden. Patrik Buchmann fügte hinzu: "Wie wir mit so einer Einstellung noch einen Punkt geholt haben ist mir wirklich rätselhaft."
    Von Beginn an konnte der ASV nicht an die starke Vorstellung gegen Hellas Troisdorf anknüpfen. Zum ersten Mal in dieser Saison ließen die beiden Trainer nicht groß in der Mannschaft rotieren und spielten bis auf Guido Schürger mit der gleichen Elf. In der Anfangsviertelstunde neutralisierten sich die beiden Teams. Keine Mannschaft konnte gute Chancen herausspielen. Die erste aufregende Tor Szene gab es in der 18. Minute als Christoph von Graevenitz, nach gutem Pass von Dennis Hatzenbühler, alleine auf den Gästetorhüter zu lief, aber deutlich am Tor vorbei schoss.
    Ab diesem Zeitpunkt war Oberlar die bessere Mannschaft, ohne allerdings in Halbzeit eins große Torchancen zu kreieren. Dies änderte sich dann aber schlagartig in der zweiten Halbzeit. Nach zwei Wechseln in der Pause schaffte es der ASV nämlich noch schwächer weiterzuspielen.
    Oberlar drückte aufs Tempo und der ASV schaffte es nicht für ausreichend Entlastung zu sorgen. Fast schon überraschend war dann das 1:0 durch Michael Kaminski, nach einer Ecke durch Atiq Saeed. Das Tor fiel aus dem Nichts. Die Mannschaft stand nun noch tiefer und musste sich wütenden Angriffen der Oberlarer erwehren. Nach einem Fehler der Gäste lief dann der eingewechselte Timo Westphal allein auf den Gäste Torhüter zu. Statt selbst den Abschluss zu suchen, legte er den Ball nochmal quer, so dass diese Chance verpuffte.
    In der 75. Minute schaffte Oberlar den verdienten Ausgleich. In der 81. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst machte Oberlar das 2:1 durch einen sehenswerten Lupfer. Dieses Tor wurde von den Gästen überschwänglich gefeiert. Der Torschütze lief zum Feiern allerdings in seine eigene Hälfte. Da alle Spieler Oberlars also in der Oberlarer Hälfte waren, pfiff der Schiedsrichter die Partie wieder an. Atiq Saeed erkannte die Situation schnell und schoss nach dem Anstoß direkt auf das leere Tor, denn auch der Torhüter beglückwünschte noch den Torschützen zum 2:1. Unter großen Protesten der Gäste gab der Schiedsrichter das Tor und es stand 2:2. Dabei blieb es auch.
    Fakt ist, dass die Mannschaft schnell wieder die richtige Einstellung finden muss, um die nächsten schweren Aufgaben zu bewältigen.

    Aufstellung: Schürger; Rohde, Kaminski, Reinprecht, Reinartz (T. Salchow); Cardinale; Köylüoglu, Saeed, Hatzenbühler (Niedens), Sediqi; von Graevenitz (Westphal)


    Bericht vom 09.10.2011

    Ausrufezeichen gegen Topfavorit Hellas Troisdorf

    Schon vor der Partie stand fest, dass mit Hellas Troisdorf der bislang stärkste Gegner auf die Mannschaft vom ASV wartete. Mit Spannung erwarteten die beiden Trainer mit welcher Einstellung ihr Team diesmal agieren würde. Aber schon in den ersten Minuten wurde den Zuschauern klar, das Team zeigte ein ganz anderes Engagement als zuletzt gegen Hertha Rheidt. Obwohl Toptorjäger Timo Westphal verletzungsbedingt fehlte und Timo Salchow geschwächt durch eine Erkältung nur auf der Bank saß, spielte der ASV von der ersten Minute an sehr stark.
    In der 6. Minute hatten dann die Anhänger des ASV zum ersten Mal Grund zum jubeln.Nach einer sehr starken Einzelleistung, erzielte Christoph von Graevenitz das 1:0. Defensiv kompakt spielte der ASV immer wieder schnell nach vorne und erspielte sich Torchance um Torchance. Bereits in der 7. Minute hätte Matin Sediqi erhöhen können. In der 15 Minute scheiterte dann Jochen Reinprecht mit einem Kopfball am starken Gäste Torwart, der seine Mannschaft mit tollen Paraden im Spiel hielt.
    In der 40. Minute lief wieder von Graevenitz allen auf und davon. Im Strafraum angekommen wurde er rüde umgegrätscht. Der Schiedsrichter wertete dieses Foul zurecht als Notbremse und der logischen roten Karte gegen Hellas Troisdorf. Den fälligen Strafstoß verwandelte Mannschaftsführer Marco Cardinale sicher zum 2:0.
    Zwei Minuten später war es erneut von Graevenitz der uneigennützig auf Fatih Köylüoglu auflegte. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und erhöhte auf 3:0.
    Nun spielte der ASV wie aus einem Guss. So dauerte es wiederum nur drei Minuten bis der ASV das entscheidende 4:0 markierte. Es war das schönste Tor in der bis lang gespielten Saison. Nach einem Pass auf Matin Sediqi spielte dieser den Ball vermeidlich weiter auf Dennis Hatzenbühler, ging aber seinem Pass im hohen Tempo selbst hinterher. Gedankenschnell ließ Dennis Hatzenbühler den Ball einfach durch seine Beine passieren und hebelte damit die komplette Abwehr aus. Matin Sediqi erlief sich somit seinen eigenen Pass und erhöhte sein persönliches Trefferkonto auf nun 3 Tore. Nach der Halbzeit ließ der ASV das Spiel so dahin plätschern ohne dabei überheblich zu werden. Großchancen wurden leider nicht mehr genutzt. Die größte bot sich Atiq Saeed der mit einem Freistoß nur das Lattenkreuz traf.
    "Insgesamt haben wir ein gutes Spiel abgeliefert. Nach einer sehr starken Halbzeit, haben wir dann leider in der zweiten Halbzeit 2 Gänge zurückgeschaltet und waren nicht mehr ganz so konzentriert, aber daran werden wir dann nächste Woche im Training wieder arbeiten", sagte Stephan Wilkes nach dem Spiel. Patrik Buchmann ergänzte: "Die Mannschaft hat eine tolle Antwort auf die letzten eher schwächeren Spiele gezeigt, dieses Gefühl müssen wir jetzt in die nächste Trainingswoche mitnehmen."

    Aufstellung: Bittner, Rohde, Reinprecht, Kaminski, Reinartz (T. Salchow); Cardinale; Köylüoglu, Saeed, Hatzenbühler (Niedens), Sediqi; von Graevenitz (N. Salchow)


    Bericht vom 02.10.2011

    Sieg gegen Hertha Rheidt nach deutlicher Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

    Nach erneut sehr großer Rotation in der Mannschaft, begann der ASV das Spiel sehr dominant. Folgerichtig war in der 5. Minute die erste hochprozentige Chance durch Matin Sediqi, der jedoch am sehr starken Gästetorhüter scheiterte. Weitere 2 Minuten später hatte Jochen Reinprecht nach einer Ecke die große Möglichkeit zur Führung, verzog aber knapp. "Danach haben wir deutlich spielerisch Abgebaut. Die Spieler haben scheinbar gedacht, dass Spiel können sie mit angezogener Handbremse gewinnen" war Stephan Wilkes noch nach dem Spiel aufgebracht. Trotzdem kam der ASV durch einen etwas strittigen Foulelfmeter (Foul an Philipp Reinartz), durch Marco Cardinale, zur Führung in der 16. Minute. Durch grobe Fehler in der Vorwärtsbewegung und mangels eigener Beweglichkeit, kam Hertha Rheidt zum 1:1 in der 27 Minute.
    Weitere 3 Minuten später hatte der ASV durch André Horack wieder die große Chance zur Führung nach einer Ecke, aber auch er vergab die Möglichkeit. "Ab da an wurde das Fußballspielen noch mehr reduziert" war auch Patrik Buchmann fassungslos. Nach einem weiteren groben Fehler in der Vorwärtsbewegung ging die Heimmannschaft aus Rheidt sogar 2:1 in Führung, und verteidigte diese bis zur Halbzeit. In der Halbzeitansprache wurde es zum ersten Mal was lauter, denn bis auf Christoph von Graevenitz und Matin Sediqi, waren die Trainer des ASV bis dato mit allen Feldspielern unzufrieden.
    Die Ansprache und die taktische Umstellung schienen direkt nach dem Seitenwechsel gefruchtet zu haben. Die Mannschaft zeigte dann ihr eigentliches Gesicht und ging nun entschiedener zu Werke. In der 62 Minute glich Christof von Graevenitz zum 2:2 aus, nach dem der ASV vorher Großchancen im Überfluss versiebte. Weitere 3 Minuten später machte Timo Westphal mit einem satten Linksschuss das 3:2. In der 67. Minute erhöhte dann erneut Westphal auf 4:2. Danach war die Gegenwehr der Gastgeber gebrochen.
    Matin Sediqi stellte dann mit 2 Toren, in der 79. und in der 81 Minute den 6:2 Endstand her.
    Dank einer deutlichen Leistungssteigerung gewann der ASV letztendlich auch in der Höhe verdient.
    Am Rande sei noch erwähnt, dass der Trainer der Heimmannschaft durch Beleidigungen (deutlich unter der Gürtellinie) Spieler und Trainer verbal beleidigte. Traurig, dass gerade Trainer die als Vorbilder gelten sollten so negativ auffielen, denn ansonsten präsentierte sich Hertha Rheidt als fairer Gegner.

    Aufstellung:
    Bittner; T. Salchow, Reinprecht, Horack, Reinartz; Cardinale; von Graevenitz, Saeed (Köylüoglu), Niedens (Hatzenbühler), Sediqi (Iranfar); Westphal


    Bericht vom 25.09.2011

    Timo Westphal entscheidet das Derby gegen Hangelar

    Das Derby gegen Hangelar wurde mit Spannung erwartet. Erstens weil im Kader des ASV mit Matin Sediqi, Timo Salchow und Jochen Reinprecht gleich drei Akteure stehen, die letztes Jahr noch in Hangelar gespielt haben. Zweitens hat der ASV letztes Jahr gegen den Stadtnachbarn nur einen mageren Punkt geholt.
    Hangelar selbst hatte einiges gut zumachen, nachdem die Mannschaft letzte Woche gegen Altenrath auf eigenem Platz 6:0 verloren hatte. Dementsprechend nervös und zerfahren begann die Partie. Es dauerte bis zur 24. Minute bis der ASV zum ersten Mal dem Hangelarer Gehäuse gefährlich näher kam. Nach einer feinen Einzelleistung durch Timo Westphal, der gleich drei Mann ausspielte, ging der ASV 1:0 in Führung. In der 27. Minute hatte dann Edgar Niedens das 2:0 auf dem Fuß, als er alleine auf den Hangelarer Torhüter zulief aber knapp verzog. Weitere drei Minuten dauerte es dann, als der Hangelarer Stürmer Stefan Wöhl innerhalb von 10 Sekunden erst gelb und dann gelb-rot sah. Ab da an dominierte der ASV das Spiel, tat sich aber gegen sehr tief stehende und jetzt auch sehr disziplinierte Hangelarer schwer gefährliche Torchancen herauszuspielen. Es dauerte bis zur 68. Minute bis Timo Westphal mit einem schönen Lupfer das 2:0 markierte. In der 84. Minute legte er dann mustergültig für den eingewechselten Nicki Salchow auf, der das 3:0 beisteuerte. Eine Minute später war es wieder Westphal der das 4:0 erzielte.
    Hangeler gab sich trotz diesem Rückstand nie auf und kam verdient zum 4:1 durch einen sehr gut getretenen Freistoß in der 87. Minute. Wiederum eine Minute später traf der eingewechselte Atiq Saeed zum 5:1 Endstand.
    "Ein gutes und erfolgreiches Spiel, allerdings haben wir heute in einigen Situationen nicht gut nach hinten gearbeitet, insofern haben nächste Woche wieder einige Dinge die wir im Training verbessern können" sagte Stephan Wilkes nach dem Spiel.
    Patrik Buchmann fügte bei: "wir machen von Spiel zu Spiel andere Fehler an denen wir arbeiten müssen, insgesamt sind wir aber ziemlich stolz darauf was die Mannschaft die ersten vier Spiele abgeliefert hat".

    Aufstellung: Schürger; Rohde, Reinprecht, Kaminski (Horack), T. Salchow; J. Honnen; Köylüoglu, Hatzenbühler (Saeed), Niedens (N. Salchow), Sediqi; Westphal

    Die zweite Mannschaft gewann ebenfalls ihr Heimspiel gegen die zweite Mannschaft aus Hangelar mit 3:0. Das 2:0 steuerte Stephan Wilkes, normalerweise Trainer der ersten Mannschaft, zum Erfolg bei, nachdem Carsten Ornau nach Foul an Till von Versen den ASV per Elfmeter in Front geschossen hatte.


    Bericht vom 18.09.2011

    Sieg trotz spielerischer Defizite gegen den SSV Troisdorf 05

    Beide Trainer blieben ihrem Prinzip treu und ließen in der Mannschaft wieder rotieren. So standen mit Norman Bittner, André Horack und Matin Sediqi gleich drei Akteure in der Startelf die bislang noch nicht eine Minute gespielt hatten.
    Von Anfang erwartete den ASV Sankt Augustin ein sehr defensiv eingestellter Gegner, der versuchte über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. Auf diese taktische Ausrichtung haben beide Trainer ausreichend vor dem Spiel hingewiesen. Umso überraschender war es, dass die Mannschaft von Beginn an zu wenig Laufbereitschaft zeigte um das Abwehrbollwerk zu knacken. Torchancen waren somit Mangelware auf beiden Seiten. In der 30.min traf Jannik Honnen mit einem Freistoß aus 20 Metern nur das Lattenkreuz. Kurz vor der Pause machte er es nach einer der wenigen gelungen Kombinationen besser und erzielte das 1:0. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit traf dann Timo Westphal zum 2:0. "Wir hatten dann die Hoffnung, dass dies eine Initialzündung für die Mannschaft war und wir stärker in Durchgang zwei starten, dies war im Nachhinein aber nur eine Wunschvorstellung", sagte Patrik Buchmann nach dem Spiel.
    Die Mannschaft war noch in der Kabine, da hatte Troisdorf die große Chance zum Ausgleich. Nach einem groben Fehlpass von André Horack verhinderte Norman Bittner im Tor schlimmeres. Troisdorf attackierte nun schon deutlich vor der eigenen Hälfte und versuchte Druck auf die Innenverteidiger auszuüben. Das gab dem ASV nun aber auch Räume. "In vielen Situation haben wir dann aber die falschen Entscheidungen getroffen und nicht gut genug den letzten Pass gespielt so gab es kaum gefährliche Torraumszenen", gab sich Stephan Wilkes selbstkritisch. In der 60 Minute musste dann ein Akteur vom SSV mit glatt rot, nach einem groben Foul an Capitain Marco Cardinale, vom Platz. Die daraus resultierende Verletzung ließ ein weiterspielen vom Capitain nicht zu.
    Kurz darauf bot sich Matin Sediqi die große Chance zum 3:0, er verzog aber knapp. In der 75 min machte es dann Edgar Niedens besser und traf zum Entstand. Den Rest der Partie plätscherte die Begegnung so dahin. "Der SSV konnte nicht mehr und der ASV wollte nicht mehr, hatte ich den Eindruck und an dieser Einstellung müssen wir schnellst möglich im Training arbeiten" attestierte Patrik Buchmann dem ASV eine interessante Trainingswoche.
    Insgesamt stand der ASV defensiv gut hat aber spielerisch noch eine Menge Luft nach oben. Man darf gespannt wer das nächste Woche zu den ersten Elf gehört, der Gegner ist dann Hangelar.

    Aufstellung:

    Bittner; Rohde (Krey), Kaminski, Horack, T. Salchow; Cardinale (N. Salchow); Köylüoglu, Niedens (Hatzenbühler), J. Honnen, Sediqi; Westphal

    Die zweite Mannschaft verlor ihr Auswärtsspiel gegen Eschmar 0:2.


    Bericht vom 11.09.2011

    Zweiter Saisonsieg bei strömendem Regen

    Im zweiten Saisonspiel empfing der ASV Sankt Augustin den SV Birlinghoven zum Stadtderby. Einen Gegner vor dem beide Trainer schon im Vorfeld hohen Respekt hatten. Nicht zuletzt ärgerte Birlinghoven letzte Saison den ASV mit einem 3:3 und vermieste somit den angepeilten Aufstieg in die Kreisliga A. Im Gegensatz zum ersten Saisonspiel versuchte die Mannschaft von Anfang an mit druckvollem Spiel den Gegner zu beschäftigen. Den optischen Vorteil konnte sie leider jedoch nicht sofort in Tore umsetzen. Nach einem vermeidbaren Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, hatte Birlinghoven sogar die beste Chance der ersten Viertelstunde.
    Danach stand die Abwehr sattelfest. In der 30. Minute landete dann auch der Ball zum ersten Mal im Tor, dem Treffer verweigerte der Schiedsrichter jedoch die Gültigkeit, da sich Dennis Hatzenbühler vermeidlich im Abseits befunden hatte. "Nicht die einzige strittige Abseits Entscheidung" analysierte Patrik Buchmann das Geschehen, „Im Zweifel lautet die Regel doch für den Angreifer“. Zur Halbzeit stand es somit noch 0:0. In der 57. Minute traf dann Jochen Reinprecht, nach einem gut geschlagenen Freistoß von Fatih Köylüoglu, per Kopf zum 1:0. Das sehr defensiv eingestellte Team aus Birlinghoven musste nun etwas mehr Druck ausüben und die reine Defensivtaktik aufgeben. "Mit dieser Umstellung haben wir uns zunächst etwas schwer getan, gerade in diesem Moment überzeugte die Mannschaft geschlossen durch eine kämpferische Topleistung" stellte Stephan Wilkes nach dem Spiel fest. In der 82. Minute erhöhte der eingewechselte Nicki Salchow, nach einem toll ausgespielten Konter das 2:0. In der Schlussminute erhöhte der ebenfalls eingewechselte Edgar Niedens auf 3:0, nachdem Nicky Salchow uneigennützig quergelegt hatte. In der zweiten Minute der Nachspielzeit machte dann Dennis Hatzenbühler nach Vorarbeit von Timo Salchow, mit einem Schuss aus 16. Metern das 4:0. Insgesamt bot das Team eine überzeugende Leistung.

    Gekrönt wurde der Sonntagnachmittag durch den 4:0 Sieg der zweiten Mannschaft gegen Menden 2. Alleine 3 Tore steuerte Matin Sediqi zum Erfolg bei.


    Bericht vom 04.09.2011

    Mit viel Sand im Getriebe startet der ASV Sankt Augustin in die Kreisliga B-Saison beim STV Siegburg

    Nach den sehr guten Eindrücken aus der Vorbereitung war es für beide Trainer erstaunlich zu sehen, dass die Mannschaft im ersten Saisonspiel nur phasenweise gut spielte. Gerade in der Defensive hatte die Mannschaft große Probleme, die eigentlich schon abgestellt schienen.
    In der 13. Minute verschoß Michael Kaminsiki einen Foulelfmeter nach Foul an Timo Westphal. In der 25 Minute gelang Edgar Niedens nach einer schönen Standartsituation das 1:0. Das Spiel plätscherte bis zur Pause dann so dahin.
    Nach dem Wechsel schien es besser zu laufen. Die Folge waren das 2:0 durch Jochen Reinprecht und das 3:0 durch Timo Westphal.
    "Danach stellte die Mannschaft komplett das Fußballspielen ein" brachte es Patrik Buchmann auf den Punkt.
    Das 3:1 und das 3:2 waren die logische Konsequenz. Danach begann das große Zittern. Erst mit dem Schlußpfiff machte Atiq Saed den Sieg durch das 4:2 perfekt! "Wichtig war es 3 Punkte aus Siegburg mitzunehmen, das haben wir geschafft. Alles andere wird nun in der kommenden Trainingswoche analysiert" sagte Stephan Wilkes nach dem Spiel.